ENERGIEBERATUNGSZENTRUM MAGDEBURG - BRAUNSCHWEIG

Energieberatung Jan Becker

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Jan Becker


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Erstellung von Energiepässen

Anders als bei Autos oder Haushaltsgeräten wissen Käufer oder Mieter von Wohnungen und Häusern nur wenig über deren Energiebedarf. Objektive Informationen sind Mangelware, Vergleichsmaßstäbe fehlen.

Die Europäische Richtlinie über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden verpflichtet alle Mitgliedsstaaten einen Energiepass für Gebäude einzuführen.

Es wird erwartet, dass die notwendigen gesetzlichen Grundlagen spätestens im 3. Quartal 2006 verabschiedet werden.

Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) hat einen Energiepass entwickelt und in einem Feldversuch in 33 Regionen bundesweit von November 2003 bis Ende 2004 getestet.

Der Energiepass informiert Verbraucher objektiv, zeigt Einsparpotenziale auf und ermöglicht es, den Energiebedarf von Häusern bundesweit unkompliziert zu vergleichen. Weiterhin wird der Energiepass zwei Sanierungsvorschläge zur energetischen Verbesserung des Gebäudes enthalten.

Ziel der dena: In Immobilienanzeigen soll künftig so selbstverständlich mit der Energieeffizienz von Gebäuden geworben werden, wie es bei Kühlschränken und Waschmaschinen längst Praxis ist.

Sollten Sie sich bereits jetzt, vor der offiziellen Einführung des Energieausweises, für die Erstellung eines dena-Energiepass durch mich entscheiden, biete ich Ihnen besonders günstige Konditionen an.

Der dena-Energiepass soll auch nach Einführung des Energieausweises seine Gültigkeit (für 10 Jahre) behalten. Sollte dies wider Erwarten nicht der Fall sein, erstelle ich Ihnen kostenlos den dann geltenden Energieausweis.

Sie haben also kein Risiko, profitieren aber von den jetzt noch günstigen Preisen für die Erstellung des Energiepass.


Zur ersten Information wollen wir hier Antworten auf einige häufig gestellte Fragen geben:
(Quelle: dena)

Wann muss ein Energiepass ausgestellt werden?
Bei Bau, Verkauf oder Vermietung muss dem Käufer oder Mieter vom Eigentümer ein Ausweis über die Gesamtenergieeffizienz vorgelegt werden.

Was heißt: zieht ein Mieter in einem Mehrfamilienhaus aus, so muss dem potentiellen Nachmieter ein Energiepass vorgelegt werden, so dass dieser eine Information über die Energieeffizienz des betreffenden Gebäudes erhält.

Verkauft jemand sein Haus, so ist auch in diesem Fall dem Interessenten ein Ausweis über die Energieeffizienz des Hauses vorzulegen.


Für welche Häuser muss ein Energiepass ausgestellt werden?

Für sämtliche Gebäude, egal ob es sich um Neubau oder Altbau handelt. Auch kommt es nicht auf den Nutzungszweck an. Der Energiepass ist also für Wohn- und Nichtwohngebäude auszustellen.

Für den Neubaubereich gibt es jedoch schon seit 1995 Energiebedarfsausweise, die im Rahmen der 3. Wärmeschutzverordnung (1995) bzw. der Energieeinsparverordnung 2002 geregelt waren bzw. sind.

Für Bestandsgebäude gab es bisher keine Verpflichtung, die Energieeffizienz in Form eines Energieausweises darzustellen. Dies ist neu!


Wie läuft eine Energiepasserstellung ab?

Um zu einem Energiepass zu kommen, ist kein Amt oder eine Behörde notwendig. Das Verfahren ist ganz einfach. Der Hauseigentümer beauftragt einen zugelassenen Energiepass-Aussteller, der ins Haus kommt, das Gebäude aufnimmt und einen Energiepass erstellt. Der wird dem Eigentümer übergeben oder zugeschickt.


Wie lange ist ein Energiepass gültig?

Die EU-Gebäuderichtlinie gibt für den Energiepass eine maximale Geltungsdauer von 10 Jahren vor. Die genaue Geltungsdauer für Energiepässe in Deutschland wird in der EnEV 2006 geregelt.

Die Bundesministerien BMVBS und BMWi planen Überleitungsregelungen in den Referentenentwurf zur EnEV 2006 aufzunehmen, die die Fortgeltung der dena Energiepässe aus dem Feldversuch und der Marktvorbereitungskampagne vorsehen. Die Gültigkeit der dena Energiepässe über 2006 hinaus kann damit als gesichert angesehen werden. Die Dauer der Gültigkeit wird voraussichtlich 10 Jahre ab dem Erstellungsdatum betragen.


Sieht der Pass für alle Wohnungen eines Gebäudes gleich aus?

Ja, denn der Energiepass kann nur für das gesamte Gebäude ausgestellt werden.

Der Energiepass soll zeigen, wie gut die wärmedämmenden Eigenschaften der Außenhülle und die Qualität der Heizungsanlage sind. Diese beziehen sich immer auf das gesamte Gebäude.

Innerhalb eines Gebäudes macht eine Unterscheidung von Wohnungen keinen Sinn. Zwischen einzelnen Wohnungen befinden sich in der Regel keine nennenswerten Wärmewiderstände, so dass sich die Wärme im Gebäude verteilt. Mieter die oberhalb oder neben einer „gut beheizten“ Wohnung wohnen kennen das, sie selbst müssen Ihre Heizungen meist kaum aufdrehen und haben es dennoch angenehm warm.

Dachwohnungen brauchen in der Regel mehr Heizenergie als mittig gelegene Wohnungen. Würden die schlechter gelegenen Wohnungen nicht beheizt, müssten jedoch auch die Mieter in den zentral gelegenen Wohnungen mehr heizen. Alle Mieter profitieren also davon, dass auch die im Dach und am Rand des Hauses gelegenen Wohnungen beheizt werden. Es wird deutlich, dass also nur das gesamte Gebäude energetisch beurteilt werden kann.